ABTEI Elisabeth I. von dem Berge, 1361-1374. Pfennig, Herford.
ABTEI Elisabeth I. von dem Berge, 1361-1374. Pfennig, Herford.
Schätzpreis : 500 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von größter Seltenheit. Leicht dezentriert, sehr schön In stilistischer Hinsicht ist die Vorderseite des hier angebotenen Pfennigs mit den ebenfalls grob geschnittenen Herforder Prägungen (Hävernick 1065) eng verwandt, die vermutlich nicht mehr der Zeit der Äbtissin Irmgard von Wittgenstein und des Erzbischofs Wigbold von Holte angehören. Diese groben Prägungen dürften vielmehr in der Zeit der Äbtissin Lutgard von Bicken (1324-1360) und des Erzbischofs Heinrich von Virneburg (1306-1332) geschlagen worden sein. Charakteristisch sind insbesondere die großen ringelförmigen Augenkonturen und die als geperlte Linien angedeuteten Arme der Bischofsdarstellung. Die Rückseite unseres Stückes entspricht aufs Engste den Pfennigen der Äbtissin Hildegunde von Otgenbach (1374-1409), die stets aus sorgfältig und fein geschnittenen Stempeln geprägt worden sind. Wir möchten daher für die vorliegende Prägung einen Zeitansatz um 1365 vorschlagen.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 3702 aus Auktion 93
| Nominal/Jahr | Pfennig, |
|---|---|
| Münzstätte | Herford. |
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. |
| Zitate | Berghaus -; Buchenau, Der Bremer Fund -; Grote -; Hävernick - |