JÜLICH-BERG, HERZOGTUM Gerhard II., 1437-1475. Weißpfennig o. J., Mülheim.
JÜLICH-BERG, HERZOGTUM Gerhard II., 1437-1475. Weißpfennig o. J., Mülheim.
Schätzpreis : 153 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
R Sehr schön Die Vs.-Darstellung des vorliegenden Stückes, welche den Herzog mit dem bekränzten Hut zeigt, ist ungewöhnlich. Noss vermutet als Anlaß zur Prägung des vorliegenden Stückes die Geburt seines Sohnes, des späteren Herzogs Wilhelm IV. Herzog Gerhard, bei dem sich schon Anzeichen beginnender Geistesschwäche bemerkbar machten, hatte entschieden, sein Herzogtum Berg, die Grafschaft Ravensberg sowie die Städte Remagen und Sinzig im Falle einer kinderlosen Ehe an das Erzbistum Köln weiterzugeben. Als nach fünf Jahren jedoch Herzog Wilhelm und nach ihm noch weitere Geschwister geboren wurden, war diese Schenkung nun hinfällig. Die Bekränzung des Landesherren auf diesem Weißpfennig hat vielleicht der Freude des Landes über die Erhaltung seiner Selbtstständigkeit Ausdruck geben sollen. Die Entstehung des Gepräges kann im Geburtsjahr des Jungherzogs, 1456, liegen.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 1575 aus Auktion 58
| Nominal/Jahr | Weißpfennig o. J., |
|---|---|
| Münzstätte | Mülheim. |
| Seltenheit | R |
| Zitate | Noss 140 |