JÜLICH-BERG, HERZOGTUM Karl Philipp, 1716-1742. 1/2 Karolin 1732, Düsseldorf.
JÜLICH-BERG, HERZOGTUM Karl Philipp, 1716-1742. 1/2 Karolin 1732, Düsseldorf.
Schätzpreis : 7.669 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von größter Seltenheit. Kl. Stempelfehler, sehr schön-vorzüglich Dieser halbe Karolin ist Noss entgangen. Vermutlich ist er im Handel nie vorgekommen. Da das Stück die Initialen des Düsseldorfer Münzmeisters Richard Fehr aufweist, ist die Prägung in dieser Münzstätte gesichert. Vom gleichen Typ gibt es Heidelberger Prägungen aus dem Jahr 1733. Alle übrigen Karolin-Münzen Karl Philipps aus dieser Zeit zeigen vier Initialen ins Kreuz gestellt, im Zentrum vielfach geteilte Wappen, in mehreren Varianten. Derartige Münzen waren in Bayern als Münzen zu 10 Goldgulden seit 1728 geprägt worden, ebenso ihre Hälften (5 Goldgulden) und Viertel (2 1/2 Goldgulden). Der Name Karolin wurde vom Namen des Landesherrn Karl Albert abgeleitet. Karoline wurden auch von Kurköln, Hessen-Darmstadt, Württemberg, Fulda, Baden-Durlach, Montfort, Hohenzollern-Hechingen, Brandenburg-Ansbach und Waldeck geprägt, es handelt sich hier also um ein auf Süd- und Westdeutschland beschränktes Nominal.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 1820 aus Auktion 63
| Nominal/Jahr | 1/2 Karolin 1732, |
|---|---|
| Münzstätte | Düsseldorf. |
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. |
| Gewicht | 4,75 g Feingold |
| Zitate | Exter Tab. CLXIV, Num. CCCCXIX; Fb. -; Noss -; Slg. Memmesh. -; Slg. Noss - |