JÜLICH-BERG, HERZOGTUM Karl Philipp, 1716-1742. 10 Dukaten 1717, Düsseldorf.
JÜLICH-BERG, HERZOGTUM Karl Philipp, 1716-1742. 10 Dukaten 1717, Düsseldorf.
Schätzpreis : 15.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Einziges im Handel vorkommendes Exemplar. Kl. Schrötlingsfehler im Feld der Vorderseite, sehr schönes Exemplar Noss kannte nur das Exemplar der Slg. Weygand (Auktion Adolph Hess Nachfolger 153, Frankfurt/Main 1917); allerdings lag ihm bei der Bearbeitung seines Werkes über Jülich-Berg II kein Original vor, sondern nur ein Staniolabdruck aus obiger Sammlung. Ein zweites Exemplar stammt einer Schweizer Privatsammlung und wurde in der Auktion Hess/Leu 18, Luzern, Oktober 1961, unter der Nr. 122 versteigert. Unser Stück ist demnach das dritte bekannte Exemplar. Johann Selter, in Düsseldorf ansässig, hat die Stempel zu dieser Prägung geschnitten, wie auch zu den weiteren Nominalen dieser Serie. Die repräsentativen 10-Dukaten-Stücke haben Kurfürst Karl Philipp sicherlich zu Geschenkzwecken gedient, wahrscheinlich als er 1717 Innsbruck, wo er habsburgischer Statthalter war, verließ und in die Residenz seines Vaters nach Neuburg übersiedelte. Dies entsprach den Gepflogenheiten der Zeit und dem Selbstverständnis der barocken Fürsten.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 8268 aus Auktion 221
| Nominal/Jahr | 10 Dukaten 1717, |
|---|---|
| Münzstätte | Düsseldorf. |
| Seltenheit | Von allergrößter Seltenheit. Einziges im Handel vorkommendes Exemplar. |
| Zitate | Fb. 1406 ("Very rare"); Noss 882 |