KLEVE, GRAFSCHAFT, SEIT 1417 HERZOGTUM Johann II., 1481-1521. Philippsgoldgulden 1502, Wesel.
KLEVE, GRAFSCHAFT, SEIT 1417 HERZOGTUM Johann II., 1481-1521. Philippsgoldgulden 1502, Wesel.
Schätzpreis : 30.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Unikum. Min. Schrötlingsfehler am Rand, sehr schön
Johann II. hatte am prunkvollen Hof der Burgunderherzöge sein Geld mit vollen Händen ausgegeben. Da die eigenen Mittel für seine Bedürfnisse bei weitem nicht reichten, machte er Schulden. Im Jahr 1479, als er noch Jungherzog war, lieh ihm der kölnische Münzmeister Sybert von Eykening, der wie viele seiner Berufsgenossen nebenbei Bankier war, 800 Gulden. Dadurch erhöhte sich seine Forderung auf 2.500 Gulden, was in jener Zeit ein beträchtliches Vermögen war. Nachdem Johann regierender Herzog geworden war, übernahm sein Münzmeister Herbert von Antorp die Rolle des Geldgebers; er leistete dem Herzog Vorschüsse auf den Schlagschatz, die durch künftig fällig werdende Beträge getilgt werden sollten, und man gewinnt den Eindruck, daß der Herzog hauptsächlich wegen des Schlagschatzes prägen ließ, denn es wurde sehr viel Silbergeld geschlagen; weit mehr als in anderen Gebieten gleicher Ausdehnung. Für die Ausprägung von Goldmünzen brachte das Jahr 1497 neue Bestimmungen: Der Herzog bestätigte am 14. Juli den mit dem verstorbenen Münzmeister Herbert von Antorp und später dessen Sohn Johann geschlossenen Vertrag über die Münzung von Goldgulden.
Informationen zu Los 381 aus Auktion 258
| Nominal/Jahr | Philippsgoldgulden 1502, |
|---|---|
| Münzstätte | Wesel. |
| Seltenheit | Unikum. |
| Gewicht | 3,32 g |
| Zitate | Fb. 1372 (dieses Exemplar); Noss - (vgl. 174); Schulten - |