ERZBISTUM Hermann IV. von Hessen, 1480-1508. 1/2 Weißpfennig (Schilling) o. J. (1481), Bonn.
ERZBISTUM Hermann IV. von Hessen, 1480-1508. 1/2 Weißpfennig (Schilling) o. J. (1481), Bonn.
Meine Notizen
Beschreibung
Von größter Seltenheit, besonders in dieser Erhaltung. Leichte Prägeschwäche, vorzüglich
Am 16. März 1481 schlossen Trier, Jülich und das Erzbistum sowie die Stadt Köln einen Münzvertrag. Man einigte sich auf einen einheitlichen Münzfuß für die sogenannten Weißpfennige, um den Zahlungsverkehr in der Region zu erleichtern. Die ausgehandelten Bedingungen, die vorsahen, dass der Feingehalt für Weißpfennige mit 1,065 g deutlich unter dem früherer Prägungen liegen sollte, hatten jedoch nur kurz Bestand. Nachdem Jülich den Vertrag bereits nach vier Monaten aufgekündigt hatte, ergab eine Untersuchung des in Köln tätigen Probierers Johann Helmann im November desselben Jahres, dass die neuen Münzen einen höheren Feingehalt aufwiesen als die älteren, da in der Vergangenheit deutlich geringhaltiger ausgeprägt worden war als angenommen. Die Produktion der neuen Münzen, zu denen auch das vorliegende Stück gehört, wurde unverzüglich gestoppt und die Mehrzahl der bereits geprägten Stücke vermutlich eingezogen, weshalb sie heute nur selten anzutreffen sind.
Informationen zu Los 2686 aus Auktion 444
| Nominal/Jahr | 1/2 Weißpfennig (Schilling) o. J. (1481), |
|---|---|
| Münzstätte | Bonn. |
| Seltenheit | Von größter Seltenheit, besonders in dieser Erhaltung. |
| Gewicht | 1,01 g |
| Zitate | Noss 475 |