ERZBISTUM Hermann IV. von Hessen, 1480-1508. Weißpfennig o. J. (1475), Bonn.
ERZBISTUM Hermann IV. von Hessen, 1480-1508. Weißpfennig o. J. (1475), Bonn.
Schätzpreis : 150 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
R Sehr schön Landgraf Hermann IV. von Hessen wurde bereits am 24. März 1473 vom Landtag zum Beschirmer und Verweser des Erzstiftes gewählt, erlangte die unbestrittene Herrschaft jedoch erst nach der Abdankung Ruprechts, Pfalzgraf bei Rhein im Jahre 1478, und die erzbischöfliche Würde nach dessen Tod 1480. Am 15. Oktober 1475 erließ Kaiser Friedrich III. ein Münzprivileg zugunsten Hermanns, in welchem ihm gestattet wurde, Gold oder Silber an einem beliebigen Ort des Erzstiftes prägen zu lassen. Der vorliegende Weißpfennig ist einer der ersten Prägungen Hermanns, die aufgrund dieses Privilegs enstanden sind, weil der Münzort auf diesem Stück noch in hergbrachter Weise als "BVNNA" bezeichet wird und nicht, wie bei späteren Prägungen als "BONNA".
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 6635 aus Auktion 138
| Nominal/Jahr | Weißpfennig o. J. (1475), |
|---|---|
| Münzstätte | Bonn. |
| Seltenheit | R |
| Zitate | Noss 464 |