ERZBISTUM Kuno von Falkenstein, 1366-1371. Goldgulden o. J. (um 1368), Deutz.
ERZBISTUM Kuno von Falkenstein, 1366-1371. Goldgulden o. J. (um 1368), Deutz.
Schätzpreis : 2.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von großer Seltenheit. Min. gewellt, sehr schön
Erworben von Munthandel Gijs Henzen, Amerongen.
Kuno von Falkenstein hatte sich als Provisor des Erzbistums Mainz und als Erzbischof von Trier bewährt. So stellte ihn das Kölner Domkapitel 1366 an die Seite des regierungsmüden Engelbert von der Mark. Auch nachdem Engelbert 1368 starb, ließ Kuno das Domkapitel seinen Großneffen Friedrich von Saarwerden wählen, was jedoch am Widerstand von Kaiser Karl IV. und Papst Urban V. scheiterte. Kuno widersetzte sich dagegen den päpstlichen Plänen und blieb somit Provisor des Kölner Erzbistums bis zur erneuten Wahl Friedrichs von Saarwerden. Diesmal war die Wahl von Erfolg gekrönt, der Papst stimmte zu und Friedrich von Saarwerden quittierte seinem Großonkel Kuno von Falkenstein die Verwaltung der Kölner Kirche. Der Gulden mit Titel Kunos als Koadjutor zählt zu den großen Seltenheiten.
Informationen zu Los 6688 aus Auktion 321
| Nominal/Jahr | Goldgulden o. J. (um 1368), |
|---|---|
| Münzstätte | Deutz. |
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Noss 135; Fb. 788; Felke 412 |