ERZBISTUM Maximilian Heinrich von Bayern, 1650-1688. Dukat 1665, Münzstätte vermutlich Bonn.
ERZBISTUM Maximilian Heinrich von Bayern, 1650-1688. Dukat 1665, Münzstätte vermutlich Bonn.
Schätzpreis : 1.250 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. RR Prägeschwäche, sehr schön Maximilian Heinrich
Der am 8.10.1621 in München geborene Sohn Herzog Alberts VI., des Leuchtenbergers, wurde von Jesuiten zum Nachfolger seines Onkels, des Kölner Erzbischofs und Kurfürsten Ferdinand von Bayern erzogen. Bereits 1642 wurde er dessen Koadjutor und trat nach seinem Tod 1650 die Nachfolge in Kurköln, Lüttich und Hildesheim an, 1652 wurde er Abt von Stablo. Im Jahr 1671 ließ sich der Kurfürst zu einem Offensivbündnis mit Ludwig XIV. von Frankreich bewegen, wodurch er vorübergehend seine Residenz Bonn an die Kaiserlichen verlor. Von 1674 bis 1684 lebte Maximilian Heinrich, der 1683 noch zum Bischof von Münster gewählt wurde, als Mönch im Kloster St. Pantaleon. Er starb am 3.6.1688 in Köln.
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Informationen zu Los 132 aus Auktion 108
| Nominal/Jahr | Dukat 1665, |
|---|---|
| Münzstätte | Münzstätte vermutlich Bonn. |
| Seltenheit | RR |
| Zitate | Fb. 825; Noss 418; Witt. - |