KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN
KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918) BAYERN
Meine Notizen
Beschreibung
Von großer Seltenheit II- Seltenes historisches und museales Objekt zur Geschichte der bayerischen Orden!
Provenienz: Aus dem Nachlaß von Wilhelm Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 1799 Herzog in Bayern (1752-1837), der seit 1799 der letzte Großmeister des Ordens war, an seinen Enkel Max Joseph Herzog in Bayern (1808-1888), weiter an dessen zweiten Sohn Carl Theodor Herzog in Bayern (1839-1909), weiter an dessen Erben.
Der Orden wurde 1693 von Joseph Clemens von Bayern (Kurfürst-Erzbischof von Köln 1671-1723, reg. in Köln seit 1688) als wittelsbachisch-kurkölnischer Hausritterorden gestiftet. 1763 ging das Großmeistertum an Kurbayern, 1778 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und 1795 an Maximilian Joseph Herzog von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld (1756-1825, reg. seit 1799 als Kurfürst, seit 1806 als König von Bayern).
Da Max Joseph die Würde des Großmeisters des Michaels-Ordens mit der des Hubertus- und der des Georgs-Ordens für unvereinbar hielt, legte er erstere nieder. Daraufhin wurde Wilhelm von Pfalz-Birkenfeld zu Gelnhausen, seit 16. Februar 1799 Herzog in Bayern, am 2. April 1799 vom Ordenskapitel zum (letzten) Großmeister des Haus-Ordens gewählt; am 12. April bestätigte dieser die Annahme. Nach dem Tod Wilhelms am 8. Januar 1837 wandelte König Ludwig I. (1786-1868, reg. von 1825 bis 1848) den Orden mit Dekret vom 16. Februar 1837 in den bis 1918 bestehenden mehrklassigen Königlich Bayerischen Verdienstorden vom Heiligen Michael um.
Informationen zu Los 4004 aus Frühjahrs-Auktion 441
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