ANONYM. AV-Tremissis im Namen des Justinus II.;
ANONYM. AV-Tremissis im Namen des Justinus II.;
Schätzpreis : 1.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
R Fast vorzüglich Im Jahre 571 nahmen die Langobarden nach dreijähriger Belagerung Ticinum/Pavia ein und prägten dort unter den Königen Alboinn und Cleph Tremisses im Namen des byzantinischen Kaisers Justinus II. (565-578). Die langobardischen Prägungen lehnten sich hierbei sehr stark an Prägungen der Münzstätte Ravenna an und zeigen insbesondere den auffälligen, breiten Randstab und die stark gekrümmten Umhangfalten der ravennatischen Gepräge. Beides findet sich auf unserem Stück nicht. Daher handelt es sich bei dem vorliegenden Stück sicher nicht um eine langobardische Prägung, wohl aber um eine langobardenzeitliche Prägung eines anderen Germanenstammes (möglicherweise der Franken). Solche Prägungen liefen auch im Territorium der Langobarden um. Siehe Hahn/Luegmeyer, Der langobardenzeitliche Münzschatzfund von Aldrans in Tirol, Wien 1992, S. 21, Nr. 44 ff.
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Informationen zu Los 1251 aus Auktion 205
| Nominal/Jahr | AV-Tremissis im Namen des Justinus II.; |
|---|---|
| Seltenheit | R |
| Gewicht | 1,49 g |
| Zitate | Grierson/Blackburn - |