Schätzpreis : 600 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Teils sehr selten. Ca. 400 Stück. Meist gering erhalten-sehr schön, ein Stück halbiert, ein Exemplar gelocht, einige Stücke ausgebrochen
Galerius (RIC 562): Exemplar der Sammlung Dr. Neussel, eAuction Peus Nachf. 420, Frankfurt am Main 2017, Nr. 6069.
Licinius (RIC 911): Exemplar der Sammlung Dr. Neussel, eAuction Peus Nachf. 420, Frankfurt am Main 2017, Nr. 6155.
Die Teilstückprägungen der Tetrarchen und Constantins sind wesentlich seltener als die regulären Nominale und wurden nicht in allen Münzstätten des Imperiums geprägt, sondern nur in Rom, Ticinum, Lugdunum und Trier. Lugdunum stellte die Prägung zugunsten von Trier ein. Zschucke vermutet, dass die Auswurfmünzen zu besonderen Anlässen in den kaiserlichen Residenzstätten emittiert wurden. Sie seien von Stempeln mit hoher Qualität geprägt worden, die möglicherweise von den sonst für Gold zuständigen Stempelschneidern stammen. Statt sie als Achtel- oder Viertelfollis zu bezeichnen, sieht sie Zschucke daher als Schaumünzen – ihr propagandistischer Wert überwog den als Zahlungsmittel – und führt für die größeren Exemplare die Termini der Schaudenare und Schauquinare ein. Der erste Ausgabeanlass ist in der Einrichtung Triers als Residenzstadt mit einer eigenen Münzstätte im Jahr 293 zu sehen. Zschucke bestimmt 14 verschiedene Teilstückemissionen aus dieser Stadt die bis zum Jahr 321 geprägt wurden. Dazu: Zschucke, C. F., Die Bronze-Teilstück-Prägung der römischen Münzstätte Trier, 1989.
Informationen zu Los 9655 aus eLive Premium Auction 435
| Seltenheit | Teils sehr selten. |
|---|---|
| Stückzahl | Ca. 400 Stück. |