ERZBISTUM Hartwig, 1079-1102. Dünnpfennig.
ERZBISTUM Hartwig, 1079-1102. Dünnpfennig.
Schätzpreis : 250 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von großer Seltenheit. Randabbruch, sonst sehr schön Von den drei Denaren (Dünnpfennigen) Mehl 87-89 gibt es jeweils gesondert abgeschlagene Typen mit Vorder- (Mehl 87) oder Rückseitenstempel (Mehl 88), sowie die Zusammenführung beider Stempel (Mehl 89) zu einem zweiseitigen Dünnpfennig. Sie bilden damit die Grenze von der zweiseitigen Pfennigprägung hin zur einseitigen Brakteatenprägung (vgl. Mehl, Magdeburg, S, 421). Auf die Bedeutung des auf diesem Dünnpfennig gemeinsam mit dem Erzbischof +HENRIVS A genannten +SIGEFRIT A geht M. Mehl nicht ein. H. Dannenberg vermutete, dass es sich bei diesem Siegfried um den Vogt handeln könnte (Dannenberg, Bd. 1, S. 258). Demnach würde das A hinter HENRIVS für Erzbischof (lt. "archiepiscopus") stehen, wohingegen das A hinter SIGEFRIT die Titulatur des Vogtes (lat. "advocatus") wiedergeben müsste.
Informationen zu Los 179 aus Auktion 232
| Nominal/Jahr | Dünnpfennig. |
|---|---|
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Dannenberg 660; Mehl 89; Slg. Hauswaldt 38 |