ERZBISTUM Sedisvakanz, 1109-1111. Pfennig, Mainz.
ERZBISTUM Sedisvakanz, 1109-1111. Pfennig, Mainz.
Schätzpreis : 250 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
RR Prägeschwäche, fast vorzüglich
Exemplar der Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 442, Frankfurt/Main 2025, Nr. 1848.
H. Dannenberg listet diesen Typ unter den "anonymen" Mainzer Geprägen auf. Es handelt sich wohl um eine Sedisvakanzprägung, die den Bistumsheiligen als stellvertretenden Münzherren nennt (vgl. Slg. Walther 21).
Bernd Kluge weist in seinem Buch "Die Salier" (1991) auf S. 272 die Mainzer anonymen Martinspfennige in die Zeit von ca. 1040-60, also darunter auch Luitpolds Regentschaft, mit dem Hinweis "Heiligendarstellungen treten besonders häufig in der Phase der Autonomiebestrebungen der geistlichen Münzstätten auf und haben dabei praktisch eine Stellvertreterfunktion. ... Numismatisch bieten diese Münzen das Problem, daß sie sich zeitlich nicht so genau rangieren lassen wie ihre durch Amtszeiten einzugrenzenden Pendants mit Bischofsnamen." S. 84, 272.
Informationen zu Los 2008 aus Auktion 444
| Nominal/Jahr | Pfennig, |
|---|---|
| Münzstätte | Mainz. |
| Seltenheit | RR |
| Gewicht | 0,93 g |
| Zitate | Dannenberg 823 leicht var.; Slg. Walther 21; Slg. Pick II (Auktion Künker 404) 2056; Slg. Pick I (Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 405) - |