STADT Unter Schweden. Christina, 1632-1648. 2 Dukaten o. J. (1635).
STADT Unter Schweden. Christina, 1632-1648. 2 Dukaten o. J. (1635).
Schätzpreis : 10.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. 3. bekanntes Exemplar in Privatbesitz. Kl. Henkelspur, sehr schön-vorzüglich Exemplar der Auktion J. F. H. Oldenburg, der Slg. Ludwig Marx, Auktion L. & L. Hamburger 26, Frankfurt 1901, Nr. 704 und der Slg. Lars Emil Bruun, Teil 2, Auktion Adolph Hess Nachfolger 152, Frankfurt/Main 1914, Nr. 1161. Der zweite Teil der Slg. Bruun kam wegen des Kriegsausbruchs nicht zur Versteigerung, sondern gelangte komplett in die Slg. Israel Berghman, Stockholm. 1921 gelangte das Stück durch Vermittlung von Jacques Schulman, Amsterdam, in die Slg. T. J. Clarke, Jamestown (USA); dann durch Vermittlung von Emile Bourgey, Paris, in die Slg. P. O. Nordin, Paris. Erworben aus der Slg. P. O. Nordin, Auktion Ahlström 33, Stockholm 1986, Nr. 231.
Die Münzprägung in Mainz für die Königin Christina beschränkt sich auf wenige einfache und doppelte Dukaten aus den letzten schwedischen Jahren in der Stadt am Mittelrhein. Am 7. März 1635 wurde der Münzmeister Benedikt Steffen, früher u. a. in Elbing tätig, mit der Leitung der Mainzer Münzstätte beauftragt. Seine Münzmeistersignatur BS ist auch auf dem vorliegenden Doppeldukaten zu sehen. Das fein ausgearbeitete Porträt der Königin hatte einen Kupferstich als Vorlage, den Friedrich von Hulsius (geb. um 1580, gest. 1660) um 1633 geschaffen hatte. Der Stempelschneider hat alle Details wiedergegeben, sogar die gekrönten Engel, die über dem Kopf Christinas schweben. Der Doppeldukat ist extrem selten. Wir kennen mit dem hier vorliegende Stück nur zwei Exemplare in Privatbesitz.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 7551 aus Auktion 208
| Nominal/Jahr | 2 Dukaten o. J. (1635). |
|---|---|
| Seltenheit | Von allergrößter Seltenheit. 3. bekanntes Exemplar in Privatbesitz. |
| Zitate | Ahlström 18 (XR); Fb. 1695 ("Very rare"); Hagander 163; Slg. Walther - |