ALLGEMEINE NUMISMATIK SCHULTHESS-RECHBERG, K. G. von.
ALLGEMEINE NUMISMATIK SCHULTHESS-RECHBERG, K. G. von.
Meine Notizen
Beschreibung
Auf der Titelseite der Veröffentlichung von Paul Joseph die Stempelung F. Barth. Der promovierte Jurist Franz Barth (* 1843, † 1897) stand in seiner beruflichen Laufbahn zuletzt dem Landgericht Frankfurt/Oder als Direktor vor. In seinen Mußestunden beschäftigte er sich mit seiner Münzensammlung und verfasste diverse numismatische Veröffentlichungen. Nach seinem Ableben ist diese Kollektion seitens des Hauses Adolph E. Cahn im Zuge der Auktion vom 17. April 1899 aufgelöst worden. Recto auf dem vorderen Vorsatzblatt eine wohl von Dr. Bardt stammende handschriftliche Notiz. Auf dem Spiegel des Vorderdeckels dieses Sammelbandes der zweizeilige handschriftliche Eintrag Arthur Koenig / erworben September 1934. Koenig (* 1883 in Bayreuth, † 1973 in Frankfurt am Main) ist insbesondere als Sammler von Rechenpfennigen und als Autor zu diesem Gebiet bekannt geworden. Diese Spezialsammlung übertrug er 1961 der Staatlichen Münzsammlung in München.
Der Katalog der Sammlung Karl Gustav Ritter von Schulthess-Rechberg ist recto auf dem vorderen und verso auf dem hinteren Vorsatzblatt mit dem handschriftlichen Besitznamen des Freiherrn von Schönburg-Thammenhain versehen worden. Auf letzterem hat dieser Bucheigner zudem den Erwerb dieses Objekts in Dresden im Jahre 1923 zum Kaufpreis von 5000 Mark vermerkt. Hinter dieser Standesperson verbirgt sich Adolf Kaspar Ferdinand Dam von Schönberg (* 1864 auf Thammenhain, † 1927 in München), Päpstlicher Geheimkämmerer und Königlich sächsischer Kammerherr, der von 1887 bis zu seinem Ableben u. a. Besitzer des nordöstlich von Leipzig gelegenen Schlosses Thammenhain einschließlich des zugehörigen Gutsbetriebes gewesen ist. Als Gründer der Quarzporphyr AG und der Kaolingruben widmete er sich unternehmerisch keineswegs allein der land- und forstwirtschaftlichen Pflege und Nutzung seiner Güter.