REICHSMÜNZSTÄTTE Friedrich I., 1152-1190. Brakteat.
REICHSMÜNZSTÄTTE Friedrich I., 1152-1190. Brakteat.
Schätzpreis : 1.500 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Wahrscheinlich unediert. Attraktives, vorzügliches Exemplar mit hübscher Patina breetholdDie Zuweisung des vorliegenden Exemplars ist nicht gesichert. Das Münzbild zeigt die Darstellung eines reitenden Königs mit Fahnenlanze und erinnert damit an die Brakteaten der Reichsmünzstätte Mühlhausen (Thüringen), wo sich allerdings kein Architekturbogen auf den Geprägen finden lässt. Die Verwendung der Swastika und des Pfeilspitzenkreuzes als Füllelemente im Feld deuten auf einen Brakteaten der Halberstädter Gruppe (vgl. auch die Füllelemente auf den Brakteaten von Arnstein und Falkenstein) aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, was angesichts der Krone des Dargestellten eine Prägung Kaiser Friedrichs I. "Barbarossa" (1152-1190) nahe legen würde. Als Reichsmünzstätten im Halberstädter Umfeld kommen ansonsten nur noch Altenburg oder Saalfeld in Frage, wo wiederum keine Reiterbrakteaten geprägt wurden. Insoweit ist Mühlhausen der naheliegenste Prägeort. Womöglich handelt es sich hierbei sogar um eine bislang unbekannte Prägung des sogenannten "Halberstädter Meisters", was angesichts der feingliederigen Gravur der verwendeten Stempel naheliegend erscheint.
Informationen zu Los 215 aus Auktion 232
| Nominal/Jahr | Brakteat. |
|---|---|
| Seltenheit | Wahrscheinlich unediert. |
| Zitate | Berger -; Posern-Klett - |