Antoninus II. Marcus Aurelius, 161-180. Æ-Quadrans, Rom;
Antoninus II. Marcus Aurelius, 161-180. Æ-Quadrans, Rom;
Schätzpreis : 150 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
RR Braune Patina, sehr schön
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 89, Osnabrück 2004, Nr. 2312.
Quadranten trugen während der Kaiserzeit in vielen Fällen zwar den Namen des Kaisers, aber kein entsprechendes Porträt. Während der Regierungszeit Domitians entstanden dann Quadrantes, die weder eine erklärende Legende noch ein imperiales Porträt besitzen, sodass sie vielfach als anonyme Quadranten katalogisiert werden. Auch das vorliegende Stück ist interpretatorisch herausfordernd. So wurde der Kopf der Vorderseite früher mit Annius Verus, dem jüngsten Sohn des Marcus Aurelius, identifiziert. Wie van Heesch gezeigt hat, ist dies jedoch höchst unwahrscheinlich. Es handelt sich vielmehr um die Personifikation der Jahreszeit Frühling. Das ergibt sich nicht nur aus drei weiteren Münztypen, die deutliche Parallelen mit dieser Münze aufweisen und als Personifikationen des Sommers, Herbstes und Winters interpretiert werden können, sondern auch aus Vergleichen mit anderen antiken Jahreszeitendarstellungen. Siehe hierzu auch Vagi, David, Coinage and History of the Roman Empire II, Sidney 1999, S. 330.
Informationen zu Los 3424 aus eLive Premium Auction 417
| Nominal/Jahr | Æ-Quadrans, |
|---|---|
| Münzstätte | Rom; |
| Seltenheit | RR |
| Gewicht | 2,93 g |