Augustus, 30 v.-14 n. Chr. Æ-As, 15/10 (oder 10/7 ?) v. Chr., Lugdunum;
Augustus, 30 v.-14 n. Chr. Æ-As, 15/10 (oder 10/7 ?) v. Chr., Lugdunum;
Schätzpreis : 1.022 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von allergrößter Seltenheit. Dunkelbraune Patina, schön, Gegenstempel vorzüglich Das singuläre Stück trägt die Signaturen von drei Germanien-Kommandeuren. Zunächst wurde die Punze mit F AV eingeschlagen, bei Giard unrichtig zu "F(iscus) Au(gusti)" aufgelöst, wo doch "F(ilii) Au(gusti)" viel näher liegt. Tiberius, seit 4 n. Chr. (Adoptiv-)Sohn des Augustus, kommandierte 4-6 n. Chr. in Germanien und drang siegreich bis an Weser und Elbe vor. - Dann wurde die Punze C.VAL appliziert, die den Namen des bis zur letzten Schlacht getreuen Legaten des Varus, Gaius Numonius Vaala, überliefert. Dieser war während der Varusschlacht Kavalleriekommandeur, überließ die Infanterie ihrem Schicksal und versuchte, sich mit seiner Truppe zum Rhein zu retten, vergeblich. - Zuletzt wurde der Gegenstempel des Varus eingeschlagen. Bis September 1996 wurden in Kalkriese nur 2 Asse mit dem Gegenstempel des Vaala gefunden; weltweit sind nur 36 Belege bekannt (Berger 53).
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Informationen zu Los 3265 aus Auktion 52
| Nominal/Jahr | Æ-As, 15/10 (oder 10/7 ?) v. Chr., |
|---|---|
| Münzstätte | Lugdunum; |
| Seltenheit | Von allergrößter Seltenheit. |
| Gewicht | 10,40 g |