AR-Denar, um 57 v. Chr., Rom,
AR-Denar, um 57 v. Chr., Rom,
Schätzpreis : 400 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Variante von allergrößter Seltenheit. Feine Tönung, Kratzer und min. Prägeschwäche auf dem Revers., fast vorzüglich
Exemplar der Sammlung Walter Louwet.
Exemplar der Sammlung Leo Benz, Auktion Lanz 88, München 1998, Nr. 496 und der Sammlung "Alba Longa", Auktion Áureo & Calicó 319, Barcelona 2018, Nr. 502.
Der Aversstempel mit dem Schreibfehler "QVIRNVS" statt "QVIRINVS" wurde offenbar nur extrem kurz verwendet. Darauf deutet jedenfalls die extreme Seltenheit dieser Variante hin.
Das Münzpaar Crawf. 427 stellt eindeutig familiengeschichtliche Themen der gens Memmia dar (sabinische Abstammung, militärischer Erfolg eines Vorfahren, Verdienste im Kultbereich); es fällt jedoch schwer, sie mit historischen Ereignissen zu verknüpfen. Wie bei der Denar-Serie des Faustus, Crawf. 426, beziehen sich die Vorder- und Rückseiten kreuzweise aufeinander. Siehe zusammenfassend Hollstein, W., Die stadtrömische Münzprägung der Jahre 78-50 v. Chr. zwischen politischer Aktualität und Familienthematik, München 1993, S. 295 ff. und 381.
Informationen zu Los 5217 aus eLive Auction 92
| Nominal/Jahr | AR-Denar, um 57 v. Chr., |
|---|---|
| Münzstätte | Rom, |
| Seltenheit | Variante von allergrößter Seltenheit. |
| Zitate | Bab. 9 var.; BMC 3940 var.; Crawf. 427/2 var.; Syd. 921 var |