PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich Wilhelm III., 1797-1840. Eisengußmedaillon o. J.
PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich Wilhelm III., 1797-1840. Eisengußmedaillon o. J.
Schätzpreis : 150 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Wahrscheinlich Nachguß, vorzüglich Zu den bedeutendsten Modellierern der Berliner Eisengießerei zählte der Bildhauer, Wachsbossierer und Medailleur Leonhard Posch (geb. 1750 in Finsing/Tirol, gest. 1831 in Berlin). Er hat freilich nicht nur für Berlin gearbeitet. Seine Modelle wurden auch nach Gleiwitz, daneben auch nach Lauchhammer und Sayn geliefert. Die nach den Posch'schen Originalmodellen hergestellten einseitigen Gußmedaillen aus Gleiwitz zeichnen sich durch die Nummerierung auf der Rückseite aus. Der Meßbefund der 77,4 mm hohen Porträtdarstellung, die im Guß nur vage wiedergegebenen Inschriften insbesondere auf der Rückseite, die hier nur schwach wiedergegebenen Halsfalten und die leicht unruhige Oberfläche des Feldes der Schauseite scheinen darauf hinzudeuten, daß es sich bei dem vorliegenden Medaillon um einen Nachguß aus einer anderen Werkstatt (Lauchhammer, Sayn?) oder aus späteren Jahren handeln dürfte.
Die Familie Meuron stammt aus St. Sulpice im schweizerischen Neuenburg. Das Fürstentum Neuenburg befand sich von 1707 bis 1806 in königlich-preußischem Besitz. 1814 trat Neuenburg der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei, blieb aber bis 1848/1857 in Bezug auf seine inneren Angelegenheiten ein Fürstentum des Königs von Preußen.
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Informationen zu Los 1752 aus Auktion 77
| Nominal/Jahr | Eisengußmedaillon o. J. |
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