PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich Wilhelm III., 1797-1840. Hochovales einseitiges Eisengußmedaillon o. J.
PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich Wilhelm III., 1797-1840. Hochovales einseitiges Eisengußmedaillon o. J.
Schätzpreis : 250 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Sehr schön-vorzüglich Erste Planungen zur Gründung der königlich-preussischen Eisengiessereien im schlesischen Gleiwitz und in Berlin wurden im Jahre 1789 entwickelt. Die ersten Kunstgüsse entstanden in der Gleiwitzer Hütte anno 1798. Zu Beginn konzentrierte man sich hier vornehmlich mit der Produktion von Medaillen, Plaketten und "Gemmen" (in diesem Zusammenhang zu verstehen als einseitige ovale Plaketten mit erhabenem Relief), seit der Jahrhundertwende kamen auch verstärkt figürliche Plastiken hinzu. Schon früh im 19. Jahrhundert bestanden gute Geschäftsverbindungen zur Hütte im sächsischen Lauchhammer. Gleiwitzer Kunstgüsse wurden seit 1820 mit ausdrücklicher Genehmigung des Nachgusses nach Lauchhammer geliefert. In Gleiwitz wurde bis zum 2. Weltkrieg die Tradition des künstlerischen Eisengusses gepflegt. In Berlin erfolgte die Aufnahme der Eisengussproduktion im Jahre 1804, sie währte bis zur Stilllegung des Betriebes am 31. Dezember 1873. Neben schweren Erzeugnissen, wie Gussstücke für Maschinen und Bauteile wurden in den frühen Jahren bereits Kleinteile und -gerät gefertigt. Schon im Jahre 1804 entstanden hier auch die ersten Medaillen. Die Nachfrage nach zeitgenössischen Bildnismedaillen und -Plaketten wuchs in der napoleonischen Zeit mehr und mehr.
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Informationen zu Los 1750 aus Auktion 77
| Nominal/Jahr | Hochovales einseitiges Eisengußmedaillon o. J. |
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