MÜNZSTÄTTE DER HERZÖGE VON BAYERN Heinrich IV., der Heilige, als Herzog, 995-1002 (später Kaiser Heinrich II.). Denar, Regensburg.
MÜNZSTÄTTE DER HERZÖGE VON BAYERN Heinrich IV., der Heilige, als Herzog, 995-1002 (später Kaiser Heinrich II.). Denar, Regensburg.
Schätzpreis : 100 €
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Meine Notizen
Beschreibung
Sehr schön Herzog Heinrich IV., der Heilige, 995-1024.
Herzog Heinrich IV. (geb. 6. Mai 973) war der Sohn des Herzogs Heinrich II., des Zänkers, und dessen Gemahlin Gisela. Zunächst für den geistlichen Stand ausgebildet, übernahm er 995 nach dem Tod seines Vaters die Regierung als bayerischer Herzog. Nach dem Tod Kaiser Ottos III., den er zweimal nach Italien begleitet hatte, wurde Heinrich zum König gewählt und am 7. Juni 1002 als letzter männliche Nachkomme des sächsischen Herrscherhauses vom Mainzer Erzbischof Willigis als König Heinrich II. gekrönt. Er setzte am 21. März 1004 den Bruder seiner Gemahlin Kunigunde von Luxemburg als bayerischen Herzog Heinrich V. ein. Nachdem sich Heinrich II. in Pavia zum König von Italien hatte krönen lassen, erhielt er am 14. Februar 1014 von Papst Benedikt VIII. in Rom die Kaiserkrone. Er gründete eine ganze Reihe von Reichsklöstern sowie im Jahr 1007 das Bistum Bamberg, wo Heinrich noch heute stark verehrt wird. Seinen Plan einer grundlegenden abendländischen Kirchenreform konnte Heinrich II., der am 13. Juli 1024 in der Pfalz Grona bei Göttingen starb, nicht mehr verwirklichen. Der deutsche Kaiser und bayerische Herzog wurde 1146 durch Papst Eugen III. heiliggesprochen, seine Gemahlin Kunigunde im Jahr 1200.
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Informationen zu Los 4 aus Auktion 108
| Nominal/Jahr | Denar, |
|---|---|
| Münzstätte | Regensburg. |
| Zitate | Hahn 25 c 1 |