MÜNZSTÄTTE DER HERZÖGE VON BAYERN Otto II., der Erlauchte, 1231-1253. Pfennig um 1240, Regensburg.
MÜNZSTÄTTE DER HERZÖGE VON BAYERN Otto II., der Erlauchte, 1231-1253. Pfennig um 1240, Regensburg.
Schätzpreis : 20 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Sehr schön Überschrift einsetzen:
DAS HAUS WITTELSBACH
Herzog Otto II., der Erlauchte, 1231-1253.
Otto II. der Erlauchte (geb. 7.4.1206 in Kelheim) war Sohn des Herzogs Ludwig I. (reg. 1183-1231) und Enkel des ersten Wittelsbacher Herzogs Otto I. (1180-1183), der von Kaiser Friedrich I. Barbarossa am 16. September 1180 mit dem Herzogtum Bayern belehnt worden war. Das Geschlecht der Wittelsbacher (eigentlich Scheyern-Wittelsbach) ist nach der gleichnamigen Burg bei Aichach benannt. Otto II. und sein Vater Herzog Ludwig I. waren im Oktober 1214 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein belehnt worden, für das Haus Wittelsbach ein enormer Bedeutungszuwachs; bis ins 20. Jahrhundert führten alle Wittelsbacher sowohl den Titel des bayerischen Herzogs als auch den eines Pfalzgrafen bei Rhein. Otto II. übernahm bereits 1228 die pfälzische Regierung in Heidelberg. Nach der Ermordung seines Vaters Ludwig I., des Kelheimers, am 15. September 1231 auf der Donaubrücke von Kelheim wurde Otto II. auch Herzog von Bayern. Zu den Konflikten Herzog Ottos II. mit den staufischen Reichsoberhäuptern Friedrich II. und Konrad IV. und mit dem Papst traten im Inneren Auseinandersetzungen mit den bayerischen Bischöfen, die ihre Territorien auf Kosten des Herzogtums erweitern wollten. In den 40er Jahren des 13. Jahrhunderts fielen Herzog Otto II. zahlreiche Gebiete des bayerischen Adels zu, durch die die Hausmacht der Wittelsbacher entscheidend verstärkt werden konnte. Herzog Otto II. starb am 29. November 1253 in Landshut, das er zur Hauptstadt des Herzogtums gemacht hatte.
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Informationen zu Los 8 aus Auktion 108
| Nominal/Jahr | Pfennig um 1240, |
|---|---|
| Münzstätte | Regensburg. |
| Zitate | Emmerig 227; Witt. 27 (dort unter Ludwig I.) |