Ferdinand I., 1522-1558-1564. Dukatenklippe 1529,
Ferdinand I., 1522-1558-1564. Dukatenklippe 1529,
Schätzpreis : 1.800 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von großer Seltenheit. Henkelspur, sehr schön Der türkische Sultan Suleiman, ein eifriger Anhänger des Propheten, hatte sich 1529 zum Ziel gesetzt, die Welt mit Gewalt dem Islam zu unterjochen und alle "staubgleichen Ungläubigen" und deren gekrönte Häupter und Vorfechter auf der Erde zu tilgen. Schon im Vorjahr hatte ihm Ferdinand I. vergeblich einen Tribut von 100.000 Dukaten als Preis für den Frieden angeboten. Im Herbst 1529 schlug Suleiman sein Hauptquartier im Dorf Semering vor Wien auf. Es folgten schwere Angriffe auf Wien, aber aufgrund der todesmutigen Tapferkeit der Belagerten, die trotz großer Verluste heftigen Widerstand leisteten, konnte die Stadt nicht eingenommen werden. Am 14. Oktober beschloß man einen weiteren großen Sturm auf die Stadt, allerdings war die Truppe inzwischen sehr unzufrieden; schon beim letzten Mal mußte sie mit Säbel und Prügel zum Angriff getrieben werden. Deshalb wurde den Männern dieses Mal eine Belohnung in Gold versprochen, was sie aber ablehnten: Sie wollten lieber "durch die Hand ihrer Kriegsobersten getötet werden, als durch die langen Röhren und die Bratspieße (zweihändige Schwerter) der Deutschen". So folgte ein nur kurzer und sinnloser Angriff auf die Stadt, bis Suleiman nach nur zwei Stunden den Befehl zum Rückzug gab, jedoch nicht ohne eine große Anzahl Männer als Sklaven mitzunehmen.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 251 aus Auktion 107
| Nominal/Jahr | Dukatenklippe 1529, |
|---|---|
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Gewicht | 3,51 g Feingold |
| Zitate | Brause-Mansfeld Tf. 42, 9; Fb. 22; Markl 278 |