Maria Theresia, 1740-1780. 5 Dukaten 1759, Karlsburg.
Maria Theresia, 1740-1780. 5 Dukaten 1759, Karlsburg.
Schätzpreis : 12.500 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von größter Seltenheit. 2. bekanntes Exemplar. Vorzüglich Maria Theresia, *13.05.1717 Wien, Ó29.11.1780 Wien, seit 1736 mit Franz Stephan von Lothringen verheiratet, mußte - ohne eigentliche Vorbereitung auf ihr Amt - nach dem Tod ihres Vaters Karl VI. 1740 den Kampf um ihr Erbe antreten. Ihre Gegner im österreichischen Erbfolgekrieg (1741-1748) waren Karl Albrecht von Bayern und seine Verbündeten (vor allem Frankreich und Spanien), die nicht die Pragmatische Sanktion von 1713 anerkannten, in der die weibliche Erbfolge des Hauses Habsburg geregelt worden war. Nach dem Ende dieses Krieges versuchte die Kaiserin im Siebenjährigen Krieg gegen Friedrich II. von Preußen (1756-1763) erfolglos, Schlesien zurückzugewinnen. Im Innern führte Maria Theresia tiefgreifende Reformen der Verwaltung und des Schulwesens durch und reduzierte den Einfluß der Kirche erheblich. Die charismatische Persönlichkeit als Frau und Mutter von 16 Kindern, ihre Fähigkeit im Umgang mit Mitarbeitern und ihre Umsicht in der Staatsführung machten Maria Theresia zu einer der beliebtesten und bedeutendsten Herrscherfiguren des Absolutismus.
Das hier zur Versteigerung gelangende Fünfdukatenstück für Siebenbürgen, das mit den Stempeln des Karlsburger Konv.-Talers geprägt wurde, war weder Resch, noch Herinek oder Miller zu Aichholz bekannt. Tassilo Eypeltauer konnte nur ein einziges Exemplar im Ungarischen Nationalmuseum Budapest nachweisen, in der Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien fehlt diese Prägung. Unser hervorragend erhaltenes Exemplar dürfte somit das einzige im Handel und das zweite bekannte Exemplar überhaupt sein.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 7835 aus Auktion 91
| Nominal/Jahr | 5 Dukaten 1759, |
|---|---|
| Münzstätte | Karlsburg. |
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. 2. bekanntes Exemplar. |
| Gewicht | 17,25 g Feingold |
| Zitate | Eypeltauer 339 a; Fb. 529; Herinek -; M. z. A. -; Resch - |