KAISERREICH Alexander I., 1801-1825. Goldmedaille zu 48 Dukaten 1814,
KAISERREICH Alexander I., 1801-1825. Goldmedaille zu 48 Dukaten 1814,
Schätzpreis : 125.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von größter Seltenheit. Prachtexemplar von polierten Stempeln. Winz. Kratzer, fast Stempelglanz
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 135, Berlin 2008, Nr. 1443.
Zar Alexander I. Pawlowitsch (1801-1825) war der Sohn des Zaren Paul I. (1796-1801) und seiner zweiten Gemahlin Maria Feodorowna, geborene Sophia Dorothea Augusta Luisa von Württemberg. Seine Mutter Maria liebte die Künste und malte selbst Aquarellbilder, entwarf Gemmen und Schmuckstücke aus Elfenbein, die sie gerne an Freunde und Gäste verschenkte. Darüber hinaus interessierte sie sich für Musik, Literatur und Gartenbaukunst. Auch die vorliegende Medaille stammt aus der Hand der Zarin, von der berichtet wird, sie habe sich gerne mit dem Schneiden und Gravieren von Edelsteinen und Medaillenstempeln beschäftigt (vgl. Klein/Raff, Die Württembergischen Medaillen 1797-1864, S. 392 und Forrer II, S. 79-81; III, S. 572). Trotzdem fand sie noch genügend Zeit, sich für den Ausbau von Bildungs- und Wohltätigkeitseinrichtungen im Zarenreich einzusetzen, aus denen später das sogenannte "Ressort der Anstalten der Zarin Maria" hervorging.
Informationen zu Los 345 aus Auktion 277
| Nominal/Jahr | Goldmedaille zu 48 Dukaten 1814, |
|---|---|
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. Prachtexemplar von polierten Stempeln. |
| Zitate | Diakov 374.1 (R5); Klein/Raff 64; Reichel 3300 (dort in Silber); Smirnov 392 |