KAISERREICH Peter I., der Große, 1682-1725. Silbermedaille 1709,
KAISERREICH Peter I., der Große, 1682-1725. Silbermedaille 1709,
Schätzpreis : 3.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von großer Seltenheit. Sehr attraktives, vorzügliches Exemplar mit feiner Tönung Nach der vernichtenden Niederlage bei Poltawa flüchteten die übriggebliebenen schwedischen Truppen mit dem General Lewenhaupt und dem verwundeten Karl XII. nach Süden, um sich entweder über den Dnjepr nach Südwesten oder über die Worskla in tartarisches Gebiet (Südosten) in Sicherheit zu bringen. Als die Schweden den Ort Perevolochna am Dnjepr erreicht hatten und mit den Vorbereitungen für die Flußüberquerung begannen, wurden sie von den russischen Truppen mit General Menschikow eingeholt. In der Nacht zum 1. Juli 1709 floh Karl XII. mit einer kleinen Eskorte über den Dnjepr und weiter in Richtung Südwesten. Am Morgen des 1. Juli 1709 erklärte Lewenhaupt die schwedische Kapitulation. Die gesamte schwedische Armee wurde gefangengenommen und nach Poltawa zurückgeführt. Urheber dieser zweiten Auflage der ursprünglich von Philipp Heinrich Müller geschaffenen Medaille war ein Stempelschneider mit den - am Armabschnitt Peters sichtbaren - Initialen O. K. Es handelt sich dabei wohl um den Stempelschneider der Moskauer Münzstätte von 1718 bis 1725, den Mikhail Diakov als Osip Kalashnikov und Leonard Forrer (Bd. III, S. 198) als Ottfried König identifiziert. Wie schon bei der Lesnaja-Medaille von 1708 (siehe Nr. 9/61!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) wird auf der vorliegenden Prägung ausdrücklich der schwedische General Lewenhaupt erwähnt, der offenbar auch bei den russischen Gegnern großen Respekt genoß.
Informationen zu Los 7434 aus Auktion 145
| Nominal/Jahr | Silbermedaille 1709, |
|---|---|
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Diakov 28.2 (R3); Ossbahr 145 a |