SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Christian II., Johann Georg I. und August, 1591-1611. Gegossener, ovaler goldener Gnadenpfennig o. J.,
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Christian II., Johann Georg I. und August, 1591-1611. Gegossener, ovaler goldener Gnadenpfennig o. J.,
Schätzpreis : 1.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von größter Seltenheit. Zeitgenössischer Guß. Fassungsspuren, Felder geglättet, sehr schön Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 73, Osnabrück 2002, Nr. 6621.
Gnadenpfennige waren die Vorläufer der späteren Verdienstorden und wurden dem Empfänger in Gnaden überreicht. Sie dienten dem gleichen Zweck wie Orden, nämlich verdiente Persönlichkeiten zur Belohnung und Anerkennung von Verdiensten auszuzeichnen. Sie besaßen neben einem hohen ideellen auch einen bedeutenden materiellen Wert. Getragen wurden diese Gnadenpfennige mitunter an breiten schweren Goldketten, die wie eine Feldbinde schräg über den Oberkörper gelegt wurden.
Otto Merseburger hatte das vorliegende Stück nur in Silber; es wird dort dem Münzmeister und Medailleur Heinrich von Rehnen zugeordnet, der seit ca. 1584 für Sachsen tätig war.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 1728 aus Auktion 189
| Nominal/Jahr | Gegossener, ovaler goldener Gnadenpfennig o. J., |
|---|---|
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. |
| Zitate | Habich -; Slg. Merseb. 796 (dort in Silber); Tentzel Tf. 26, IV |