SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Friedrich III. der Weise, 1486-1525. Breiter Guldengroschen o. J. (nach 1507),
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Friedrich III. der Weise, 1486-1525. Breiter Guldengroschen o. J. (nach 1507),
Schätzpreis : 10.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von großer Seltenheit. Sehr attraktives Exemplar mit feinem Prägeglanz, vorzüglich Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 201, Berlin 2012, Nr. 702 und der Auktion Fritz Rudolf Künker 75, Osnabrück 2002, Nr. 1906.
Die vorliegende Renaissanceprägung bezieht sich auf die Generalstatthalterwürde, die dem Kurfürsten am 8. August 1507 von König Maximilian I. auf dem Reichstag von Konstanz übertragen worden war. Nachdem Maximilian I. von seiner am 4. Februar 1508 in Trient erfolgten Wahl zum römischen Kaiser zurückgekehrt war, erlosch das Statthalteramt Friedrichs des Weisen. Ihm wurde aber ehrenhalber gestattet, den Titel des Generalstatthalters auf Lebenszeit zu führen. Der vorliegende Guldengroschen gehört in eine Serie von repräsentativen Prägungen, die das Amt hervorheben.
Mit den Stempeln dieses Guldiners sollten ursprünglich Doppelstücke geprägt werden. Kaiser Maximilian hatte auch doppelte Guldengroschen und Goldabschläge in Auftrag gegeben. Es läßt sich heute nicht mehr feststellen, ob die einfachen Guldiner in der Münzstätte Hall geprägt wurden oder in Dresden nach später erfolgter Übersendung der Stempel nach Sachsen.
Informationen zu Los 5933 aus Auktion 247
| Nominal/Jahr | Breiter Guldengroschen o. J. (nach 1507), |
|---|---|
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Dav. vgl. 9699; Schnee 37 |