SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Johann Friedrich der Großmütige, 1532-1547. Silbergußmedaille 1537,
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM Johann Friedrich der Großmütige, 1532-1547. Silbergußmedaille 1537,
Meine Notizen
Beschreibung
Von großer Seltenheit. Mit aufgelöteten Details. Felder altgeglättet, winz. Randfehler, vorzüglich
Exemplar der Sammlung Reinhard Laufen.
Exemplar der Auktion Heinz-W. Müller 76, Wuppertal 1993, Nr. 1651.
Auf diesem prächtigen Beispiel der deutschen Renaissancekunst werden die beiden bedeutendsten Ereignisse des Alten und des Neuen Testamentes dargestellt: Die Opferung Isaaks durch Abraham und die Kreuzigung Christi. Hans Reinhart der Ältere, in dessen Werkstatt die Medaille entstand, wurde um 1510 in Wittenberg geboren. Als Schüler von Lucas Cranach entwickelte sich der Künstler zu dem bedeutendsten Medailleur der sächsischen Renaissance. Der Einfluss Cranachs ist auf seinen Werken deutlich erkennbar. Der Medailleur arbeitete in Leipzig, vor allem für Kurfürst Johann Friedrich den Großmütigen, dessen Vetter Moritz und Kardinal Albrecht von Brandenburg. Typisch für den Stil des Künstlers ist die feine detail- und figurenreiche Darstellung, die auch auf dem vorliegenden Exemplar auffällt. Die Medaille ist vermutlich das Vorbild für das bei Habich unter Nr. 1984 aufgeführte Stück, das zusätzlich die Jahreszahl 1555 zeigt.
Informationen zu Los 2755 aus Auktion 444
| Nominal/Jahr | Silbergußmedaille 1537, |
|---|---|
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Habich II, 1, vergl. 1984; Katz 141 |