SCHAUMBURG-LIPPE, GRAFSCHAFT, SEIT 1807 FÜRSTENTUM Albert Wolfgang, 1728-1748. Reichstaler 1730, unbestimmte Münzstätte,
SCHAUMBURG-LIPPE, GRAFSCHAFT, SEIT 1807 FÜRSTENTUM Albert Wolfgang, 1728-1748. Reichstaler 1730, unbestimmte Münzstätte,
Schätzpreis : 6.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von großer Seltenheit. Herrliche Patina, winz. Zainende, vorzüglich +
Exemplar der Auktion Hess-Divo 271, Zürich 1997, Nr. 277.
Exemplar der Sammlung Robert Ronus. Dieses Los wird zu Gunsten der American Numismatic Society verkauft. / From the Robert Ronus collection. This lot is being sold to benefit the American Numismatic Society.
Für beide Brautleute war es nicht die erste Hochzeit. Albert Wolfgang hatte 22jährig 1721 Margarete Gertrud von Oeynhausen geheiratet, sie starb jedoch fünf Jahre später. Charlotte Friederike Amalie von Nassau-Siegen war mit 26 Jahren schon Witwe des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen und heiratete mit 28 Jahren erneut. Eine dritte Frau kam mit Charlotte Sophie von Bentinck in Albert Wolfgangs Leben, sie lernten sich 1732 kennen. Doch war sie mit dem Grafen von Bentinck verheiratet, den sie 1738 verließ, nachdem ihr Vater Anton II. von Aldenburg gestorben war. Nach kurzem Aufenthalt bei ihrer Mutter zog sie auf das Schloss Bückeburg als Favoritin Albert Wolfgangs und Jugendfreundin von Charlotte Friederike Amalie. Dort gebar sie dem Grafen zwei Söhne. Zudem hatte Charlotte Sophie von Bentinck Kontakte zum Aufklärer Voltaire und zum Numismatiker Joseph Hilarius Eckhel in Wien, da sie Münzen sammelte. Nach dem Tod Albert Wolfgangs 1748 musste Charlotte Sophie von Bentinck den Hof verlassen und zog nach Berlin zu Friedrich II.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 8506 aus eLive Auction 87
| Nominal/Jahr | Reichstaler 1730, |
|---|---|
| Münzstätte | unbestimmte Münzstätte, |
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Dav. 2761; Weinm. 30 |