HOLSTEIN-SONDERBURG, HERZOGTUM Alexander, 1622-1627. Goldgulden 1624, Sonderburg oder Reinfeld.
HOLSTEIN-SONDERBURG, HERZOGTUM Alexander, 1622-1627. Goldgulden 1624, Sonderburg oder Reinfeld.
Schätzpreis : 3.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von größter Seltenheit. Etwas rauher Schrötling, kl. Doppelschlag, sehr schön/vorzüglich Exemplar der Slg. Vogel, Auktion Adolph Hess Nachfolger 188, Frankfurt/Main 1927, Nr. 1535 und der Slg. Müller-Alinenhof, Auktion Meuss 13, Hamburg 1939, Nr. 3578.
Alexander, Herzog von Holstein-Sonderburg, war der dritte Sohn Johanns des Jüngeren und seiner ersten Gemahlin Elisabeth von Braunschweig-Grubenhagen. Er vermählte sich 1605 in Oldenburg mit Dorothea, Tochter des Grafen Johann Günther von Schwarzburg. Der Herzog war bereits fast 50 Jahre alt, als er 1622 den Hauptanteil des kleinen Herzogtums Sonderburg mit Schloß, Stadt und Amt nebst Gütern auf Alsen und im Sundewitt erbte. Er hatte eine große Familie und bedeutende Schulden. Nach seinem Tod blieb die Witwe laut Testament mit ihren Kindern im gemeinsamen Besitz des Herzogtums, um die Schulden ihres Mannes abzutragen. Da die Abzahlung der Schulden wegen der Unruhen des 30jährigen Krieges nicht möglich war, übernahm Johann Christian, der älteste Sohn Alexanders, durch einen Erbschaftsvertrag mit den Brüdern 1633 das Herzogtum und verheiratete sich trotz anderer Absprachen. Nach seinem Tod geriet die Sonderburger Linie in Konkurs, was zur Einziehung von Schloß und Stadt Sonderburg unter die dänische Krone führte. Die Nachkommen erwarben noch Franzhagen in Lauenburg und starben 1709 aus.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 5749 aus Auktion 176
| Nominal/Jahr | Goldgulden 1624, |
|---|---|
| Münzstätte | Sonderburg oder Reinfeld. |
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. |
| Zitate | Fb. 3100; Lange 557 |