KÖNIGREICH Christina, 1632-1654. Silbermedaille o. J. (1648),
KÖNIGREICH Christina, 1632-1654. Silbermedaille o. J. (1648),
Schätzpreis : 4.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
RR Sehr attraktives Exemplar mit herrlicher Patina, vorzüglich-Stempelglanz
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 261, Osnabrück 2015, Nr. 5874.
Das Stück, das laut Hildebrand nicht zu den besseren Arbeiten Dadlers zählt ("ej af hans bättre arbeten"), zeigt Christinas Porträt im von der Königin bevorzugten streng klassizistischen Stil.
Seit Anfang 1645 trafen sich Gesandte aller kriegsführenden Parteien in den westfälischen Städten Münster und Osnabrück zu Friedensverhandlungen, wobei in Osnabrück der Kaiser, die in die katholischen und protestantischen Lager gehörenden Reichsstände sowie Schweden und in Münster der Kaiser, Frankreich und die übrigen am Krieg beteiligten Mächte verhandelten. Frankreich und Schweden hatten bereits 1638 beschlossen, nur gemeinsam Frieden zu schließen. Auf schwedischer Seite wurden die Verhandlungen von Adler Salvius und Johan Oxenstierna (der Sohn des schwedischen Reichskanzlers Axel Oxenstierna) geleitet. Nach dreieinhalb Jahren wurde der Westfälische Friede endlich am 24. Oktober 1648 in Münster und Osnabrück unterzeichnet. Schweden erhielt Vorpommern mit den Inseln Rügen, Usedom und Wollin, Teile von Hinterpommern, Wismar, das aus dem Erzbistum Bremen gebildete Herzogtum Bremen und Verden sowie eine Kriegsentschädigung von 5 Millionen Reichstalern. Am 16. Juni 1650 wurde die konkrete Umsetzung der Friedensbestimmungen im Friedensexekutionsrezeß von Nürnberg beschlossen.
Informationen zu Los 80 aus Auktion 410
| Nominal/Jahr | Silbermedaille o. J. (1648), |
|---|---|
| Seltenheit | RR |
| Zitate | Deth./Ord. 84; Hildebrand I, S. 268, 20; Pax in Nummis 130; Maué 67 |