KÖNIGREICH Friedrich I., 1720-1751. Dukat 1750, Stockholm.
KÖNIGREICH Friedrich I., 1720-1751. Dukat 1750, Stockholm.
Schätzpreis : 3.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. R Fast Stempelglanz Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 112, Osnabrück 2006, Nr. 1343.
Dies ist der letzte, aus ostindischem Gold geprägte Dukat. Bereits Ende des 17. Jahrhunderts wurde von dem Medailleur Raimund Faltz eine prächtige Goldmedaille auf Karl XI. gegossen, deren Gold aus Sand gewonnen wurde, der aus Sumatra stammte und in Amsterdam eingekauft wurde. Im 18. Jahrhundert kaufte die Schwedische Ostindien-Handelsgesellschaft (Svenska Ostindiska Kompaniet) in China größere Mengen Gold. Es bestand meist in Barrenform. Der Transportchef der Gesellschaft, Andreas Jacobus Flanderin, berichtete in einem Brief, daß er 1746 mit dem Absatz des Goldes in Schweden Schwierigkeiten hatte und ihm nichts anderes übrig blieb, als das Gold in Dukaten vermünzen zu lassen. Die Dukaten aus dem chinesischem Gold wurden nur in den Jahren 1738 - 1750 (aber nicht jedes Jahr) unter Friedrich I. ausgeprägt. Die Stücke, deren Stempel von dem begabten Medailleur Daniel Fehrman angefertigt wurden, zeigen auf der Rückseite eine untergehende Sonne neben dem schwedischen Reichswappen.
Informationen zu Los 6754 aus Auktion 256
| Nominal/Jahr | Dukat 1750, |
|---|---|
| Münzstätte | Stockholm. |
| Seltenheit | R |
| Zitate | Ahlström 42; Fb. 66; SMH 14 |