KÖNIGREICH Gustav IV. Adolf, 1792-1809. Riksdaler 1792, Stockholm.
KÖNIGREICH Gustav IV. Adolf, 1792-1809. Riksdaler 1792, Stockholm.
Schätzpreis : 600 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Feine Patina, fast vorzüglich Exemplar der Auktion Hirsch Myntauktioner 2, Stockholm 1970, Nr. 948. Erworben 1991 von Jan Andersson, Staffanstorp.
Am 29. März 1792 erlag König Gustav III. seiner schweren Schußverletzung, die ihm auf dem berühmten Maskenball in der Stockholmer Oper zugeführt worden war. Sein minderjähriger Sohn folgte ihm als König Gustav IV. Adolf nach, und der königliche Stempelschneider Carl Gustaf Fehrman mußte neue Münzen entwerfen. Offenbar konnte er den 14 Jahre alten König nicht persönlich modellieren. Zunächst verwendete Fehrman das Profil des Vaters als Vorbild, stellte es jedoch magerer und jünger dar. Erst 1796 saß der junge König Modell.
Schon im Oktober 1792 wurde in der noch jungen Stockholmer Zeitung "Extra Posten" Kritik an dem auf den Riksdalern zu sehenden Königsporträt geübt. Unter dem Kürzel "v.K." wurde bemängelt, daß der Stempelschneider ein von dem berühmten Künstler Sergel geschaffenes Medaillon mit dem Porträt von Gustav IV. Adolf als Kronprinz hätte verwenden können. Wenn schon die Porträts der Eltern als Vorbild dienten, hätte Fehrman jedenfalls das der Mutter wählen sollen!
Auch der Riksdaler 1793 wurde von dem Kommentator kritisiert. Hinter "v.K." verbarg sich wohl der Architekt Thure Wannberg (weitere Informationen in dem Aufsatz von Nils Ludvig Rasmusson, NNÅ 1941, S. 152-167).
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 7160 aus Auktion 219
| Nominal/Jahr | Riksdaler 1792, |
|---|---|
| Münzstätte | Stockholm. |
| Zitate | Ahlström 21; Dav. 1737; Hagander 557; SMH 7.1 |