STOLBERG-STOLBERG UND STOLBERG-ROSSLA, GRAFSCHAFTEN (DIE JÜNGERE STOLBERGER HAUPTLINIE AUS DER TEILUNG VON 1645) Jost Christian zu Stolberg-Rossla und Christof Ludwig II. zu Stolberg-Stolberg, 1738-1739. 2/3 Taler 1739, Stolberg.
STOLBERG-STOLBERG UND STOLBERG-ROSSLA, GRAFSCHAFTEN (DIE JÜNGERE STOLBERGER HAUPTLINIE AUS DER TEILUNG VON 1645) Jost Christian zu Stolberg-Rossla und Christof Ludwig II. zu Stolberg-Stolberg, 1738-1739. 2/3 Taler 1739, Stolberg.
Schätzpreis : 511 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Unikum. Sehr schön Die Ausbeute-Münzen der Grafen Stolberg wurden üblicherweise in Feinsilber ausgeprägt. Dies ergab einen höheren Schlagschatz, da kein Kupfer hinzu gekauft werden mußte und die Arbeit der Legierung gespart wurde. Allerdings wurden Feinsilber-Münzen oft aufgewechselt und von Münzständen die keine Bergwerke besaßen, als Rohmaterial für ihre Prägungen aufgekauft. Um dies zu verhindern wurde 1739 in Stolber mit legiertem Silber, d. h. mit Kupferzusatz geprägt. Diese normalen 2/3 Stücke nach Leipziger Fuß wiegen, wie die entsprechenden Kursächsischen ca. 17,25 g, während die Feinsilber- Münzen nur ca. 13 g haben.
Friederich vermutet, daß der Versuch sofort wieder eingestellt wurde, wegen des größeren Stempelverbrauchs, legiertes Prägematerial war härter. Der wahre Grund dürfte aber gewesen sein, daß die Prägung teuer kam, s. o. Aus braunschweigisch-lüneburgischen Münzstätten, die auch vielfach Feinsilbermünzen prägten, ist dieses Problem aktenkundig.
Warum aus diesem "Anlaß" eine Klippe geprägt wurde, ist unbekannt. Jedenfalls ist sie einmalig. Die Klippe ist als 2/3 Stück zu schwer, mit 26 g erreicht sie fast Talergewicht.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 4530 aus Auktion 52
| Nominal/Jahr | 2/3 Taler 1739, |
|---|---|
| Münzstätte | Stolberg. |
| Seltenheit | Unikum. |
| Zitate | Dav. - (vgl. 1003); Friederich - (vgl. 1809); Müseler - (vgl. 66.3/7 e) |