STADT Silbermedaille 1792,
STADT Silbermedaille 1792,
Meine Notizen
Beschreibung
Von großer Seltenheit. Nur 70 Exemplare geprägt. Vorzügliches Exemplar mit feiner Tönung
Exemplar der Slg. der Freiherren Bonde, Ericsberg, Teil 2, Auktion Fritz Rudolf Künker/Nordlind 145, Osnabrück 2008, Nr. 7596.
Friedrich Wilhelm von Hessenstein, geboren am 10. März 1735 in Stockholm, war der natürliche Sohn aus einer Liaison des schwedischen Königs Friedrich I. mit dem Fräulein Ulrika von Taube, die auf Begehren des Königs von Kaiser Karl VI. zur Reichsgräfin von Hessenstein ernannte wurde. Nach einer Militärkarriere wurde Friedrich Wilhelm 1772 von Maria Theresia zum Reichsfürsten ernannt. Seit 1776 war er schwedischer Statthalter in Pommern und damit zugleich Kanzler der Universität Greifswald. Durch gezielte Investitionen und eiserne Sparsamkeit gelang es Hessenstein, daß der pommersche Landesteil nicht - wie zuvor üblich - einen Zuschuß aus der schwedischen Staatskasse erhalten mußte, sondern sich umgekehrt ein Überschuß von einer halben Million Taler bildete. Als König Gustav III. diese Summe für die Aufrüstung der Skärgårdsflotte einsetzen wollte, erreichte er, daß das Geld für Ausgaben in Pommern genutzt wurde. Hessenstein starb am 27. Juli 1808 im Alter von 73 Jahren in Panker (Holstein).
Informationen zu Los 2444 aus eLive Auction 93
| Nominal/Jahr | Silbermedaille 1792, |
|---|---|
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. Nur 70 Exemplare geprägt. |
| Zitate | Hyckert XVII, 2, S. 16; Endrußeit 47; Hoffmann 229; Slg. Pogge 1601; Schütz 1745 |