ERZBISTUM Eberhard, 1047-1066. Denar.
ERZBISTUM Eberhard, 1047-1066. Denar.
Schätzpreis : 750 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Berghaus Duisburg 9 (Rückseite); Weiller Trier 58, 1 (Vorderseite).
Von allergrößter Seltenheit. Wahrscheinlich unediert. Fast sehr schön Die vorliegende Klippenprägung vereint einen Vorderseitenstempel, der wohl auf die Prägungen Erzbischof Eberhards von Trier (1047-1066) zurückgeht, mit einem Rückseitenstempel Heinrichs IV. (1056-1106) aus Duisburg. Aus beiden Münzstätten sind Prägungen in Klippenform bekannt (vgl. Berghaus 7:1cN1-7:1cN2 und Weiller 58, 1), die P. Berghaus als skandinavische Imitationen deutscher Münztypen ansah, was wiederum von R. Weiller mit dem Verweis auf Stempelgleichheiten (58, 1 und 58, 2) zu den normalen Denartypen abgelehnt wurde. Ähnliche Klippen gibt es auch aus Köln (vgl. Dannenberg 1828). Das hohe Gewicht von über 2,00 g passt zu den häufigeren anglo-skandinavischen "square-coins" (vgl. die Klippenprägungen bei Malmer, B.: The Anglo-Scandinavian Coinage c. 995-1020, Stockholm 1997).
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Informationen zu Los 4510 aus Auktion 217
| Nominal/Jahr | Denar. |
|---|---|
| Seltenheit | Von allergrößter Seltenheit. Wahrscheinlich unediert. |
| Zitate | Berghaus Duisburg 9 (Rückseite); Weiller Trier 58, 1 (Vorderseite) |