Mahmûd II. 1223-1255 H./1808-1839 AD. VIII.-IX. Serie
Mahmûd II. 1223-1255 H./1808-1839 AD. VIII.-IX. Serie
Schätzpreis : 2.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
RRR Perfekte gleichmäßige Ausprägung, vorzüglich Diese bislang unpublizierte Variante steht offensichtlich am Anfang der Prägung des häufigen Cedid Beshlik. Die mit einer Schleife verbundenen Zweige um Tughra und Aufschrift verraten schon deutlich mitteleuropäischen Einfluss, der dann schleunigst durch Mondsicheln osmanisiert wurde. Eiche und Lorbeer finden sich erstmals auf den französischen Silbermünzen unter Ludwig XV. Erst fünfzehn Jahre nach diesem Übernahmeversuch im Osmanischen Reich kam es mit den Reformmünzen 'Abd al-Mejîds zur Durchsetzung der in Europa allgemein verbreiteten Zweige mit Schleifen, jedoch auch da keiner Eichen- sondern nur Lorbeerzweige. Auch wenn das vorliegende Stück keine deutlichen Umlaufspuren zeigt, so deutet der leichte Abrieb des Silbersuds auf hochgelegenen Flächen doch an, dass dieses Stück nicht als Probe, sondern aus dem Umlauf in eine frühe Sammlung gelangt sein dürfte.
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Informationen zu Los 1722 aus Auktion 210
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