FRANKFURTER MÜNZZEITUNG, hrsg. von P. Joseph.
FRANKFURTER MÜNZZEITUNG, hrsg. von P. Joseph.
Schätzpreis : 600 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Die Rückenprägung der Einbände mit den Jahrgängen 1-21 ist seitens der Buchbinderei entsprechend der Jahrgänge 1930-1933 freilich irrtümlich mit dem Hinweis "NEUE FOLGE" versehen worden.
Die Frankfurter Münzzeitung ging aus den Frankfurter Münzblättern hervor, die ebenfalls von Paul Joseph (* 1849 in Strausberg, † 1923 in Frankfurt am Main) herausgegeben, nur über die kurze Zeitspanne von 1899 bis 1901 bestanden. Die Münzzeitung wurde im Zuge des weltweiten Konjunktureinbruchs 1921/1922 sowie des einhergehenden Wertverfalls der Mark und wohl auch angesichts des Alters des Herausgebers eingestellt. Unter dem alten Titel, doch nun mit dem Untertitel "Mitteilungsblatt zahlreicher numismatischer Vereine", erschien von 1930 bis 1933 im Verlag Adolph Hess Nachfolger die Neue Folge der Frankfurter Münzzeitung. Die Schriftleitung übernahm zunächst der Frankfurter Oberregierungsrat, Baurat und Architekt Emil [Anton] Knitterscheid (* 1856 in Emmerich, † 1932 in Frankfurt am Main) und nach dessen Ableben der Historiker und Numismatiker Dr. Busso Peus (* 1902 in Münster/Westfalen, † 1983 in Frankfurt am Main). Nach der Herausgabe des letzten Hefts dieser Zeitschrift im Dezember 1933 wurde sie unter ihrem bisherigen Titel nicht mehr weitergeführt und zusammen mit den ebenfalls am selben Ende jenes Jahres namentlich erloschenen Berliner Münzblätter in das neu geschaffene Organ "Deutsche Münzblätter" transformiert.
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| Gewicht | 10960,00 g |
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