ANHALT-HARZGERODE, FÜRSTENTUM Wilhelm, 1670-1709. Reichstaler 1694.
ANHALT-HARZGERODE, FÜRSTENTUM Wilhelm, 1670-1709. Reichstaler 1694.
Schätzpreis : 5.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Kabinettstück von feiner Erhaltung. Herrliche Patina, Stempelglanz Die Vereinbarung des Leipziger Münzfußes 1690, der einen höheren Schlagschatz als der Zinnaische Münzfuß von 1667 erwarten ließ, veranlaßte den Fürst Wilhelm, den Bergbau in Harzgerode zu reaktivieren. Auf diesen Anlaß wurde 1693 auch eine Silbermedaille geprägt (Mann 842, siehe auch unsere Auktion 51, September 1999, Nr. 1249). Die Prägung dieser Medaille sowie einer in geringer Auflage geprägten Serie repräsentativer Münzen, die mit dem hier zur Versteigerung kommenden Jahrgang seinen Anfang nimmt, ist ein Teil des Werbeprogramms der holländischen Pächter der Harzgeroder Gruben, die weitere Investoren und Anteilseigner suchten. Dies wird auch durch die Aufschrift der Rückseite unseres Talers deutlich, die Gewicht und Feingehalt betont. Der Münzmeister des vorliegenden Stückes hat am Armabschnitt des Fürsten mit "E" und am Ende der Rückseitenumschrift mit einer Eichel signiert. Theodor Stenzel vermutete 1876 einen Münzmeister namens Eichel oder Eichler. Jens Heckl nahm dagegen in seiner anhaltischen Geldgeschichte von 1999, der die obigen Angaben verdankt werden, den Eisenschneider Wilhelm Erbe an.
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Informationen zu Los 1230 aus Auktion 86
| Nominal/Jahr | Reichstaler 1694. |
|---|---|
| Seltenheit | Kabinettstück von feiner Erhaltung. |
| Zitate | Dav. 6013; Mann 830; Müseler 1.3/3 |