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Friedrich Ulrich, 1613-1634. Löser zu 20 Goldgulden 1625, Goslar oder Zellerfeld, Duve 13 Anm. (siehe Abbildung); Müseler 10.2/50; Welter 1003; Fb. 629.

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG, BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM

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Losnummer 43




Schätzpreis: £150.000,00
Zuschlag: £650.000,00


Friedrich Ulrich, 1613-1634.
Löser zu 20 Goldgulden 1625, Goslar oder Zellerfeld, geprägt mit den Stempeln des Lösers zu 2 Reichstalern. Ausbeute der Grube St. Jacob in Lautenthal. Ohne Wertpunze; 59,32 g. Münzmeister Hermann Schlanbusch. É FRIDERICUS Û ULRICUS Û DEI Û GRATIA Û DUX Û BRUNSUICENSIS Û ET Û LUNEBURG Ù Fünffach behelmtes, 11feldiges Wappen, r. wilder Mann mit Baumstamm als Schildhalter, oben die geteilte Jahreszahl 16 - 25, unten zu den Seiten die Münzmeistersignatur H (mit Zainhaken) g - g S//É ECCE METALLIFERI CHELYS ANTE AFFLICATA IACOBI Ú NUCPTER MODUL Ù ARGETI PODER Û DONAT St. Jacob steht v. v. mit Pilgerstab und Buch auf blumenbewachsenem Boden, zu den Seiten Schrift: SINE DEO NIHIL - FELICITER SVCCEDIT, oben strahlender Name Jehovas, unten leere Aussparung für eine Wertpunze, zu den Seiten die Eisenschneidersignatur H - Z. Duve 13 Anm. (siehe Abbildung); Müseler 10.2/50; Welter 1003; Fb. 629.

GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Einziges Exemplar in Privatbesitz. Feine Goldpatina, winz Kratzer, vorzüglich

Exemplar der Slg. Pogge, Auktion L. & L. Hamburger, Frankfurt/Main, November 1903, Nr. 2190, der Slg. Vogelsang, Auktion Riechmann 35, Halle/Saale 1925, Nr. 440 und der Auktion Hirsch 103, München 1977, Nr. 57.

St. Jacob (Jacobus) gehörte zum Kreis der zwölf Apostel und war später Schutzheiliger der Pilger. Der Legende nach soll er in Spanien gewirkt haben. Über seinem angeblichen Grab wurde eine Kirche erbaut, um die herum die Stadt Santiago de Compostela entstand, die bereits seit dem Mittelalter einer der bekanntesten Wallfahrtsorte der Christenheit ist.