MEDAILLEN Gravierte silberne Hohlgußmedaille o. J. (um 1650),
MEDAILLEN Gravierte silberne Hohlgußmedaille o. J. (um 1650),
Schätzpreis : 5.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Unikum. Sehr schön-vorzüglich Das Geschlecht Hundt zu Lautterbach ist ein alter katholischer Pinzgauer Adel, der erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt wird. Am 3. November 1681 wurde die Familie in den Kurbayerischen Freiherrenstand erhoben. Das auf der Medaille abgebildete Wappen ist vierfeldig und zeigt im ersten und vierten Feld in Rot zwei mit einem schwarzen Balken belegte, silberne Adlerflügel. Das zweite und dritte Feld ist Rot und Silber durch eine Zinne geteilt. Auf dem linken Helm befindet sich ein rot gekleideter Mohrenrumpf mit denselben Flügeln, die auch auf dem Wappenschild zu sehen sind. Das Wappen erscheint auch auf einem Exlibris des Juristen und Geschichtsschreibers Wiguleus Hundt von Lauterbach (1514-1588) aus dem Jahre 1556 (Coll. Museum Meermanno-Westreenianum).
Die Rückseite der Medaille gibt es in ähnlicher Form auch auf einer 1712 entstandenen Prägung auf die Silberhochzeit Folperts von Asperen mit Anna Houtman (Bemolt 692) - dort findet sich anstelle des Wappens eine achtzeilige Inschrift.
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Informationen zu Los 3538 aus Auktion 175
| Nominal/Jahr | Gravierte silberne Hohlgußmedaille o. J. (um 1650), |
|---|---|
| Seltenheit | Unikum. |