Es war die bislang umsatzstärkste Auktionswoche unserer Firmengeschichte! Mit 17,3 Mio. Euro Gesamtzuschlag wurde die Schätzung der 3.900 Lose in fünf Auktionskatalogen mit 10 Mio. Euro um mehr als 70% übertroffen.
Hier finden Sie die höchsten Zuschläge der fünf Auktionen, die vom 23. bis zum 28. September 2024 stattfanden. Wir präsentieren Ihnen in diesem Nachbericht:
• die fünf teuersten Stücke der Gesamtauktion
• die drei teuersten Stücke der Sammlung Beuth von niederländischen Münzen
• die drei teuersten Löser der Sammlung Regina Adams
• die drei teuersten Double Eagles
• die drei teuersten Stücke der Sammlung Gaiser von württembergischen Münzen
• die drei teuersten Lose des Katalogs 413 mit deutschen Münzen nach 1871
Freuen Sie sich auf spektakuläre Sammlungen, spektakuläre Münzen und spektakuläre Ergebnisse!
Platz 5
Platz 4
Platz 3
Platz 2
Platz 1
Platz 3
Platz 2
Platz 3
Auf Platz 3 kam mit einem Zuschlag von 34.000 Euro ein Löser zu 3 Reichstalern, der das Motto von Herzog Ernst August ins Bild umsetzt. Es lautet „variis in motibus eadem“. Das könnte man übersetzen mit „in verschiedenen Gemütsbewegungen der Gleiche“. Diese Botschaft illustriert das Rad des Schicksals von Ernst August, das Gottes Hand hält, gleich ob die Sonne darauf scheint oder es dunkle Wolken bedrängen. Sein Lebensschiff droht im stürmischen Meer an einer Klippe zu scheitern. Doch im Vordergrund lockt die Dattelpalme. Mit ihrem rauen Stamm, der überwunden werden muss, um an die süßen Datteln zu kommen, ist sie ein Sinnbild dafür, dass das Reich Gottes nur nach den Beschwernissen der weltlichen Mühsal zu erreichen ist. Dieses Emblem kennen wir übrigens nicht nur von Münzen. Ernst August verwendete es auch in anderen Zusammenhängen.
Platz 2
Platz 1
Platz 3
Platz 2
Platz 1
Platz 3
Nur 458 Exemplare ließ Herzog Ludwig von Württemberg vom Taler von 1585 prägen, der an die Gäste seiner Hochzeit mit Ursula von Pfalz-Veldenz verschenkt wurde. Wir wissen das so genau, weil der Landschreiber des Herzogs exakt notierte, wie viel Silber das Bergwerk von St. Christophstal dafür lieferte, was es kostete die Münzen herzustellen und welchen Schlagschatz der Herzog dabei erwirtschaftete. Setzt man die Fülle an Überlieferung und Geschichte sowie die große Seltenheit ins Verhältnis zum höchsten Gebot, kann man die 28.000 Euro für günstig halten. Die Taxe hatte 15.000 Euro betragen.
Platz 2
32.000 Euro bei einer Schätzung von ebenfalls 15.000 Euro erzielte ein Doppeldukat, den Johann Friedrich von Württemberg auf seine Ernennung zum Obristen des Schwäbischen Kreises prägen ließ. Mit Motto und Emblem, mit einer hübschen Darstellung des herzoglichen Reiters, der in der rechten Hand den Kommandostab seines Amtes hält, ist diese Münze ein wunderbares und höchst interessantes Sammelobjekt.
Platz 1
85.000 Euro, so lautete der Zuschlag für das wohl beeindruckendste Stück der Auktion 411. Der Reitertaler aus dem Jahr 1507 ist eine Ikone der württembergischen Numismatik. Es handelt sich um eine prachtvolle Renaissanceprägung, die an Schönheit des Stempelschnitts keiner Medaille nachsteht. Dazu kommt, dass es sich bei der bei Künker angebotene Münze um das am besten erhaltene Exemplar dieses Typs in privater Hand handelt.