BRANDENBURG, MARKGRAFSCHAFT, SEIT DEM 14. JAHRHUNDERT KURFÜRSTENTUM Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, 1640-1688. 5 Dukaten 1652 CT, Berlin.
BRANDENBURG, MARKGRAFSCHAFT, SEIT DEM 14. JAHRHUNDERT KURFÜRSTENTUM Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, 1640-1688. 5 Dukaten 1652 CT, Berlin.
Schätzpreis : 20.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Attraktives Exemplar mit feiner Patina, vorzüglich
Exemplar der Auktion H. G. Oldenburg 20, Kiel 1986, Nr. 84.
Es handelt sich bei dieser attraktiven Goldmünze um ein Donativ (Geschenkmünze), das vom Kurfürsten an hohe Persönlichkeiten verschenkt wurde. Das Fünfdukatenstück ist somit als Vorläufer der späteren Orden zu betrachten. So befahl Friedrich Wilhelm am 19. April 1657 aus Königsberg, in Berlin schleunigst Fünfdukatenstücke prägen zu lassen, um sie an auswärtige Gesandte zu verschenken (siehe v. Schrötter, Münz- und Geldgeschichte, S. 43). Carol Thauer war Münzmeister in Berlin von 1645 bis 1658. Da die Finanzlage des Kurfürstentums zu dieser Zeit recht angespannt war, konnte nur ein Münzmeister und kein Wardein eingestellt werden. Thauer nannte sich aber - wie damals viele seiner Zunft - Wardein, da dies das höhere Amt war.
Informationen zu Los 26 aus Auktion 300
| Nominal/Jahr | 5 Dukaten 1652 |
|---|---|
| Münzstätte | CT, Berlin. |
| Seltenheit | Von allergrößter Seltenheit. |
| Gewicht | 17,07 g |
| Zitate | Fb. 2190; v. Schr. 2136 b; v. Arnim (Ducaten) 84 |