BRANDENBURG, MARKGRAFSCHAFT, SEIT DEM 14. JAHRHUNDERT KURFÜRSTENTUM Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, 1640-1688. 5 Dukaten 1653 CT, Berlin.
BRANDENBURG, MARKGRAFSCHAFT, SEIT DEM 14. JAHRHUNDERT KURFÜRSTENTUM Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, 1640-1688. 5 Dukaten 1653 CT, Berlin.
Schätzpreis : 20.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von größter Seltenheit. Attraktives Exemplar mit feiner Goldtönung, vorzüglich
Exemplar der Slg. Killisch von Horn, Auktion Adolph Hess Nachf. 96, Frankfurt/Main 1904, Nr. 1328; der Slg. Wasserschleben, Auktion O. Helbing Nachf. 48, München 1925, Nr. 52; der Auktion Hans Schulman ("Golden Sale"), New York 1963, Nr. 562 und der Slg. Pape, Auktion Galerie des Monnaies 22, Düsseldorf 1979, Nr. 11.
Es handelt sich bei dieser attraktiven Goldmünze um ein Donativ (Geschenkmünze), das vom Kurfürsten an hohe Persönlichkeiten verschenkt wurde. Das Fünfdukatenstück ist somit als Vorläufer der späteren Orden zu betrachten. So befahl Friedrich Wilhelm am 19. April 1657 aus Königsberg, in Berlin schleunigst Fünfdukatenstücke prägen zu lassen, um sie an auswärtige Gesandte zu verschenken (siehe v. Schrötter, Münz- und Geldgeschichte, S. 43). Carol Thauer war Münzmeister in Berlin von 1645 bis 1658. Da die Finanzlage des Kurfürstentums zu dieser Zeit recht angespannt war, konnte nur ein Münzmeister und kein Wardein eingestellt werden. Thauer nannte sich aber - wie damals viele seiner Zunft - Wardein, da dies das höhere Amt war.
Informationen zu Los 27 aus Auktion 300
| Nominal/Jahr | 5 Dukaten 1653 |
|---|---|
| Münzstätte | CT, Berlin. |
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. |
| Gewicht | 17,28 g |
| Zitate | Fb. 2192; v. Schr. 2138; v. Arnim (Ducaten) 85 |