HESSEN, LANDGRAFSCHAFT Wilhelm II., 1493-1509. Guldengroschen 1502, Kassel.
HESSEN, LANDGRAFSCHAFT Wilhelm II., 1493-1509. Guldengroschen 1502, Kassel.
Schätzpreis : 8.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von großer Seltenheit. Sehr schön Bei diesem Stück handelt es sich um den frühesten datierten deutschen Taler in den heutigen Grenzen Deutschlands.
Elisabeth, *1207 in Preßburg, Ó1231 in Marburg, war die Tochter des ungarischen Königs Andreas II. und seiner Gemahlin Gertrud von Meran. Sie wurde 1211 mit dem elfjährigen Ludwig, Sohn des Landgrafen Hermann von Thüringen, verlobt, als dessen Gemahlin sie Mutter von vier Kindern wurde. Sie wurde auf der Wartburg erzogen. Früh neigte sie zu Wohltätigkeit und geistlichen Übungen. Als ihr Gemahl 1227 bei einem Kreuzzug bei Otranto (Unteritalien) starb, wurde sie von ihrem Schwager Heinrich Raspe mit ihren Kindern von der Wartburg vertrieben und wurde erst bei einem Onkel, dem Bischof von Bamberg, aufgenommen; dann bei Konrad von Marburg. Dort widmete sie ihr Leben der Andacht, der Mildtätigkeit und der Krankenpflege. Sie starb in dem Hospital, das sie gestiftet hatte, und wurde schon 1235 heilig gesprochen. Die Rückseitenumschrift des vorliegenden Stückes findet sich auf spätrömischen Solidi, wo sie den (die) Kaiser verherrlichen sollte, in diesem Fall die heilige Elisabeth.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 1572 aus Auktion 86
| Nominal/Jahr | Guldengroschen 1502, |
|---|---|
| Münzstätte | Kassel. |
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Dav. 9267; Schütz 368 |