PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich (III.) I., 1701-1713. Silbermedaille 1704,
PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich (III.) I., 1701-1713. Silbermedaille 1704,
Meine Notizen
Beschreibung
Von großer Seltenheit. Hübsche Patina, kl. Stempelfehler, kl. Kratzer, vorzüglich
Bestand Hohenzollernmuseum Schloss Monbijou, Berlin (HM 30, MKB 1742). Aus dem Nachlass König Friedrich Wilhelms IV.
Das Berliner Schloss hat eine wechselvolle Geschichte: 1451 unter Kurfürst Friedrich II. begonnen, wurde es 1538 niedergerissen und durch Caspar Theis neu erbaut. Unter Friedrich I. wurde das Schloss durch den Architekten Andreas Schlüter erweitert und 1710 durch Martin Heinrich Böhme vollendet. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts beheimatete das Schloss auch kurzzeitig das legendäre Bernsteinzimmer, bevor es an den russischen Zar Peter den Großen ging. Fortan wurde das Schloss vor allem zu repräsentativen Zwecken und ab 1840 von Friedrich Wilhelm IV. als Arbeitsort genutzt, der hier auch politische Gäste zu empfangen pflegte. In der Kaiserzeit wählte Wilhelm II. das Schloss als Wohnsitz und ließ es umfangreich modernisieren. Nach dem 2. Weltkrieg und schweren Beschädigungen durch alliierte Luftangriffe, entschied die DDR-Regierung 1950 den Traditionsbau zu sprengen, der über Jahrhunderte den brandenburgischen Kurfürsten und preußischen Königen als Residenz gedient hatte. Die Überreste der Ruine wurden vollständig abgetragen, auf dem Schlossgelände entstand der Palast der Republik, der von 2006-2008 abgerissen wurde. Ab 2012 wurde das Schloss mit großem Aufwand wiederaufgebaut. Das vom Architekten Franco Stella entworfene Humboldt Forum weist eine Teilrekonstruktion des ursprünglichen Schlosses auf und beheimatet heute neben einem Veranstaltungszentrum auch das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin.
Informationen zu Los 25 aus Auktion 442
| Nominal/Jahr | Silbermedaille 1704, |
|---|---|
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Brockmann 415; Wohlfahrt 04 019 |