PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich Wilhelm III., 1797-1840. Französische Probeprägung eines 5 Francs-Stückes 1814,
PREUSSEN, KÖNIGREICH Friedrich Wilhelm III., 1797-1840. Französische Probeprägung eines 5 Francs-Stückes 1814,
Meine Notizen
Beschreibung
Feine Patina, Stempelglanz
Bestand Hohenzollernmuseum Schloss Monbijou, Berlin (HM 720, MKB 269). Vermutlich aus dem Nachlass König Friedrich Wilhelms III. (aus Schloss Charlottenburg).
Nach Napoléons Abdankung am 11. April 1814 und der Thronbesteigung Ludwigs XVIII. nahmen die Parteien der Befreiungskriege am 9. März 1814 in Paris Friedensverhandlungen auf und schlossen am 30. Mai 1814 den (ersten) Frieden von Paris. Friedrich Wilhelm III., der sich nur zögerlich der Allianz von England, Russland und Österreich angeschlossen hatte, unterschrieb den Vertrag mit seinen Ministern Hardenberg und Wilhelm von Humboldt. Mit dem Pariser Friedensvertrag erhielt Preußen die geraubte Quadriga des Brandenburger Tores zurück. In Preußen und ganz Deutschland reagierte die öffentliche Meinung empört auf die milden, mit Rücksicht auf den neuen König Ludwig XVIII. vereinbarten Friedensbestimmungen, die Frankreich die Grenzen von 1792 beließen.
Informationen zu Los 76 aus Auktion 442
| Nominal/Jahr | Französische Probeprägung eines 5 Francs-Stückes 1814, |
|---|---|
| Zitate | Mazard 771; Marienb. 3738; Gadoury 588 a; Mues/Olding 278; Olding S. 207 |